Easy running: 40 Minuten im Renntempo

Keine Ahnung was gestern Abend los war, aber das war so ein Lauf, bei dem einfach alles gestimmt hat. Eigentlich musste ich mir zunächst selber einen kleinen Tritt in den Hintern verpassen, aber sobald ich aus dem Haus war, lief es wie geschmiert! Auf dem Plan standen 40 Minuten im Renntempo und die liefen sich dann wie von selber –  fast schon in meinem persönlichen Sprinttempo!

 

Ich hätte das „Wunder“ ja gerne auf mein neues neonpinkes Lauftop  (kleiner Tipp für alle Frankreichurlauber: Decathlon hat unglaublich günstige Laufklamotten) oder auf den witzigen Song I’m the only gay eskimo von Corky and the Juice Pigs auf dem Player geschoben. Dann wäre das Phänomen nämlich recht einfach zu wiederholen. Aber vermutlich lag es einfach an dem Bergtraining im Urlaub.

Am Genfer See gibt es nämlich außer der Uferpromenade kaum gerade Laufstrecken. Und die ist nur vor 10 Uhr belaufbar (was mit meinen Urlaubsschlafgewohnheiten kollidiert), danach muss man Slalom um die Touristen laufen. Deshalb habe ich im Urlaub drei lange und zwei etwas kürze Bergeinheiten eingelegt, bei der die Hälfte der Strecke bergauf ging. Besonders die langen Touren waren Ultimate-Schweinehund-Fighting-Läufe. Umso cooler, dass sich das so direkt auszahlt!

 Die Gegend rund um Offenburg ist ja auch eher bergig, deshalb werde ich zukünftig versuchen einmal pro Woche einen kleinen Hügellauf in den Plan einzubauen. Ich habe mich gestern Abend fast wie Cathy Freeman gefühlt – davon will ich mehr!

Heisshunger auf „Gesund“ 

Weil der Urlaub doch recht käse-, pasteten- , baguette- und weinlastig war (nicht zu vergessen die Unmengen an gesalzener Butter, Mousse au Chocolat, Merguez Würstchen und gegrilltem Fisch), freue ich mich gerade echt auf eine halbwegs „fettfreie“ Woche.

 Zum Frühstück gabs deshalb nur Obst, zum Mittagessen einen kleinen griechischen Bifteki-Ausrutscher und zum Abendessen einen grooooooßen Salat mit Eisberg- und Romanasalat, Champignons, Paprika, Frühlingszwiebeln und meiner neusten Entdeckung (Danke Bongo und Julia!): eingelegte Peperoni.

Schön scharf, schön lecker!

 Gab es übrigens gerade beim Aldi im Angebot! Ansonsten sind die Dinger nämlich ganz schön teuer!

 Frage in die Rund: Welche Erfahrung habt Ihr denn so mit Bergtraining? Ist das bei Euch auch so ein „Beschleuniger?

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5 Antworten

  1. Mist, hätte ich bloß nicht hier vorbei geschaut, jetzt habe ich tierischen Hunger…

    Liebe Grüße,
    Steffen

  2. Als ich im März/April 2 Wochen wg. Krankheitspause nicht trainieren konnte und Anfang Mai trotzdem den Halbmarathon laufen wollte, hat mir meine Trainerin fast alle Läufe im Trainingsplan durch Bergläufe ersetzt (kann man auch aufm Laufband simulieren). Statt besonders lang oder schnell zu laufen, meinte sie, Bergläufe würden am schnellsten Kraft und Ausdauer bringen. Hat m.E. funktioniert, da ich trotz der Pause den HM finishen konnte. Ich versuche immer irgendwelche Hügel oder zumindest mal Steigungen einzubauen. Das geht ordentlich in die Oberschenkel, hilft aber trotzdem… Und Du bist ja der beste Beweis 😉

  3. Welche Dressing machst du zum Salat?

  4. Vinaigrette à la Eva:

    Öl mit Salz, Senf und Honig verrühren, danach Essig und Pfeffer dazu. That’s it! Easy and yummy!

    Maßangaben nach Gefühl!

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