Generalprobe für den Halbmarathon

In zwei Wochen laufe ich den Halbmarathon in Karlsruhe und gestern war meine persönliche Generalprobe: 20 km durch den Stadtwald.

Die beiden 10 km-Runden liefen wie geschmiert. Auf den letzten 3 km wurden mir die Beine zwar ein bisschen schwerer, aber ich hätte ohne Probleme die 21 km und noch den einen oder anderen Kilometer mehr laufen können.

Kaum war ich wieder am Parkplatz und bin stehen geblieben, war von dem Gefühl allerdings nicht mehr viel zu spüren.Von einer Sekunde auf die andere wurden meine Beine zentnerschwer und ich war mir kurzzeitig nicht sicher, ob ich so überhaupt nach Hause fahren kann. Nach dem Dehnen wurde es zum Glück etwas besser. Kennt Ihr das Gefühl? Ich nenne es jetzt einfach mal den „Beinhammer“?!

Insgesamt war die Generalprobe aber erfolgreich (eigentlich sollen Generalproben ja schief gehen….hm?!) und ich freue mich total auf den Lauf! Karlsruhe, here I come!

Musik für lange Läufe:

Ich laufe fast immer mit Musik. Bei langen oder langsamen Läufen pusht mich der Beat aber manchmal zu sehr und ich laufe zu schnell. Deshalb höre ich mir dabei auch ganz gerne Hörspiele oder Podcasts an. Gestern habe ich das Interview mit Herbert Steffny auf Laufradio.de gehört und wurde auf meinen zweiten 10 km echt super unterhalten.

Herbert Steffny ist nicht nur witzig, sondern für eine Laufkoryphäe (ich liebe dieses Wort, muss aber trotzdem JEDES Mal nachschauen, wie es geschrieben wird) auch extremst bodenständig und sympathisch. Ein (ehemaliger) Weltklasseläufer, der sich selber als Laufgourmet bezeichnet – ist ja klar, dass das von meiner Seite Liebe auf den ersten Podcast ist!

Also falls mir jemand unbedingt mal was schenken will….bei so einem Steffny-Laufseminar würde ich sicher nicht nein sagen 😉

Belohnung: Pfälzer Soulfood

Zum Abendessen gab es frisch importierte Spezialitäten aus der Pfalz, die Christoph, ein Freund von Mr. Rudy und ebenfalls Exilpfälzer, netterweise mit uns geteilt hat:

  • Weißer Käs (Quark mit sehr viel Zwiebeln und sehr viel Knoblauch)
  • Quellkartoffeln
  • angebratene grobe Bratwurst
  • Jagdwurst und Blutwurst aus der Dose (natürlich von glücklichen Schweinen)
  • Ein großer gemischter Salat
  • Eine Flasche trockenen Riesling

Pfälzer Soulfood, genau das Richtige nach dem Lauf!

Frage in die Runde: Was macht Euch nach einer langen Sporteinheit glücklich?

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8 Antworten

  1. Das liest sich doch prima! Alles Gute jetzt schon mal für Karlsruhe!
    Von schweren Beinen vor, während, nach und Tage nach einem Lauf kann Dir wohl jeder Läufer ein Lied singen. Bei meinem 30er bin ich irgendwann kurz stehengeblieben, um zu telefonieren. Dabei habe ich ganz schnell gemerkt, daß die Beine einknicken und nicht mehr wirklich halten, also bin ich direkt wieder angelaufen und dann ging es nochmal.

  2. Glückwunsch! Das wird bestimmt Klasse in Karlsruhe. Nur musst du jetzt sicher erstmal den Schongang einlegen, sonst bist du total ausgepowert für den großen Tag.

    Das tollste für mich nach dem Laufen ist natürlich die Dusche 🙂 ich liebe es, dann stundenlang unter dem warmen Wasser zu stehen. Und dann nur noch Füße hochlegen und relaxen.

  3. Hi Anne, so langsam solltest Du die Wochenkilometerzahl aber reduzieren, um Kraft zu sammeln für den Tag X. Aber das klingt doch echt wie der perfekte Lauf. Hurrah! Ich drücke die Daumen.

    Nach meinem letzten 17km-Lauf (bevor die Wade anfing Zicken zu machen und ich langsam schwarz sehe für den HM im Oktober) habe ich mir ein Stück Zwetschgendatschi mit etwas Schlagsahne gegönnt. Das war wie im 7. Himmel. Ansonsten ist eine Scheibe frisches Brot mit Käse oder Butter schon die größte Belohnung. Aber Euer Schlemmeressen sah natürlich um Klassen besser aus 😉

    • Für die nächsten zwei Wochen stehen nur noch drei kleine Trainingseinheiten auf dem Programm. Wobei ich mir fast ein bisschen komisch vorkomme, so wenig zu laufen! 😉

  4. Hey Anne !
    Das ist ja ne perfekte Vorbereitung ! Bei mir hat sich übrigens bewährt, die letzten 5-6 Tage vor dem Halbmarathon gar nicht mehr zu laufen. Oft ist dann die Muskulatur erst richtig regeneriert. Man fühlt sich dann zwar untrainierter, weil man es nicht mehr gewohnt ist „solange gar nix zu machen“, aber ab den letzten Kilometern merkt man dann die gesparte Power vor allen in den Beinen, die nicht „sauer“ werden. Wenn man nen guten Tag erwischt, kann man dann nochmal richtig Gas geben 🙂

    Wünsche gutes Laufwetter, keine „Zwickerien“ und nen schönen Halbmarathon !!

    Grüße aus der Heimat Matze 😀

  5. Na super, gratuliere das alles gut gegangen ist und schon mal alles Gute für deinen Lauf!!!
    Was macht mich glücklich nach einer langen Sporteinheit…hm, ein bisschen gesundes Essen und Entspannung denk ich, und vor allem eine Dusche 😉 Aber meistens macht eine lange Sporteinheit an sich schon glücklich!

  6. Apfelsaftschorle 🙂

    Klingt super deine Vorbereitung. Meine Daumen sind schon gedrückt! 😉

  7. Im ersten Moment geht nichts über die Flasche Mineralwasser, die man ansetzt und fast mit einem Zug austrinkt. Zu keinem anderen Zeitpunkt schmeckt schnödes Wasser soooo gut 🙂

    Toi, toi, toi – Karlsruhe machst du mit links!!

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