Fastfood: Pitas mit griechischem Innenleben

Der Countdown läuft und bis Samstag ist noch einiges zu tun: Wohnung zum Glänzen bringen und schmücken, Essen und Getränke einkaufen, viele leckere Sachen kochen, mich selber auch noch ein bisschen aufpolieren….die nächsten Tage werden busyyyyyyyyy!

Heute Morgen habe ich mit den Kollegas vor der Arbeit eine schnelle Runde durch den Wald gedreht. Laufen im sonnigen Frühlingswald löst echte Glücksgefühle aus! Besser kann der Tag eigentlich nicht beginnen – wenn man mal von dem frühen Aufstehen absieht…

Weil Mr. Rudy und ich beide ziemlich am Rödeln sind, gab es heute Abend ein schnelles Essen:

Angetoastete Pitas, gefüllt mit Schafskäse, Tomaten, Oliven, Karotten, Pfefferonen und ein paar Salatblättchen und dazu einen großen Berg Salat :

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Das “Kochen” hat nicht länger als 10 Minuten gedauert….Fastfood vom Feinsten!

Have a happy night everyone, ich werde jetzt unser altes Sofa für den Besuch renovieren, dann an den Einladungen für die Hochzeit weiter arbeiten und dann todmüde in die Falle kippen!

Ein Tag im Jahr 1955

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Nachdem ich heute meine Morgentoilette beendet hatte(das komplette Programm: Lockenwickler, falsche Wimpern, Puder, roter Lippenstift….) schlürfte ich wie immer meinen geeisten Kaffee mit einem Tick Vanillearoma. Es liegt wohl an der modernen Fototechnik, dass eiskalte Getränke auf Bildern dampfen 😉

Dazu gab es Quark mit Himbeeren, Heidelbeeren, Haferflocken und einem Teelöffel Honig. Weil es noch keine reifen Beeren gibt, habe ich tiefgefrorene genommen. Wenn man sie Abends mit dem Quark mischt und in den Kühlschrank stellt, sind sie bis zum nächsten Morgen aufgetaut und der Quark ist gut durchgezogen. Hmmmmmm….

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Nach der Arbeit war ich mit einer Kollegin zu einem Feierabenddrink verabredet, Wir schlürften eine neumodisches Getränk namens Spritzz (oder so ähnlich). Angeblich kommt es aus Italien….sehr exotisch!

Kurz nach acht schwang ich meinen Luxushintern auf meine kleine Vespa und brauste in den Sonnenuntergang.

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Als die perfekte Hausfrau die ich nun mal bin, streifte ich mir Zuhause mein Lieblingshauskleid über, schwang noch schnell den Stauwedel, um ein paar kaum wahrnehmbare Fussel zu entfernen und bereitete ein schnelles Abendessen für den Mann vor.

Als er erschöpft und hungrig von der Arbeit nach Hause kam, begrüßten ihn vorgewärmte Hausschuhe, ein kühles Bier und eine große Portion griechische Gemüsepfanne mit Julias zickizacki Tsatsiki:

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Die Pfanne bestand aus Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und ganzen gegrillten Knoblauchzehen. Danach erledigte ich noch schnell den Abwasch während mein Liebster die Zeitung las und zogen uns dann zurück ;-).

PS: Übereinstimmungen mit lebenden Personen sind rein zufällig. Wer Sehnsucht nach der Zeit der 50s / 60s hat, dem empfehle ich Mad Men Yourself. Ich habe damit gerade 2 Stunden verbracht 🙂

Stinky and the rain!

Heute morgen habe ich mich um 6 Uhr zu meiner ersten Nachmarathon-Laufrunde aus dem Bett gequält. Die Mittagspausen-Lauftreff läuft nämlich im Sommer lieber morgens früh, wenn es noch nicht so heiß ist.

Alleine finde ich es wirklich extrem schwer, mich so früh aus dem Bett zu bewegen. Aber wenn ich weiß, dass die anderen warten UND ich sowohl Laufsachen rausgelegt als auch das Bürooutfit eigepackt habe, klappt es ganz gut.

Ich war wirklich gespannt, wie die 5 km laufen. Die letzten Tage hatte ich nämlich bösen Muskelkater in den Oberschenkeln und bin Treppen eher runtergehoppelt als gelaufen. Man lernt durch so was die Vor- und Nachteile einer netten Altbauwohnung im dritten Stock auch nochmal ganz anders kennen 😉

Aber die 5 km liefen erstaunlich geschmeidig: ob es an dem netten Gespräch, dem nasskalten Wetter oder dem grünen Frühlingswald lag? Keine Ahnung, aber anscheinend habe ich Marathon ziemlich problemlos weg gesteckt. Wer hätte das gedacht….

Auf den letzten Metern fing es an zu nieseln, was mich zum eigentlichen Thema dieses Posts bringt. Ich mag Regenläufe ja eigentlich ganz gerne. Die Nebenwirkungen – feuchte Schuhe = Müffeltreter – sind allerdings nicht ganz so prickelnd! Weil man ja Laufschuhe eigentlich nicht in die Waschmaschine stecken soll, habe ich mal ein paar Tipps zum Thema eingeholt und dabei gleich noch die Social Media Kompetenz einiger (An)Laufstellen auf Facebook getestet:

Bei Asics wollte mir leider niemand antworten 😦

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Dafür habe ich auf dem Laufportal jede Menge Tipps bekommen:

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Und Brooks Running Team hat sogar eine kleine Büroumfrage gestartet:

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Wie nett ist das denn bitte!

Zedernholzsäckchen sind mir zu exotisch, deshalb werden patschnasse Schuhe seitdem mit Zeitungspapier versorgt. Und Mr. Rudys Deo muss bei hartnäckigen Matschdüften auch ab und an mal dran glauben.

Frühstück war übrigens eine Kantinensemmel mit ein paar Trauben und Obst:

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Und zum Abendessen gab es einen schnellen Salat und ein deliziöses neues Hummusrezept für Basilikum-Hummus mit weißen Bohnen von meiner neuesten Blog-Entdeckung: homemade delicousness (Vorsicht: nur in absolut sattem Zustand vorbei surfen):

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I love Hummus!!!

Hat leider nur für ein Bild gereicht, danach war der Akku alle und nachdem der Akku wieder voll war, war das Humus weg! Aber die Originalbilder sind eh schöner.

Frage in die Runde: Was ist euer Geheimrezept L’eau de Stinky?

Gutenberg Marathon Mainz: So wars

Im Januar habe ich mich für den Gutenberg Marathon in Mainz angemeldet. Mein großer Traum, seitdem ich beim ersten Marathon an der Strecke stand und die Läufer angefeuert habe. Und gestern habe ich es geschafft! Ich bin Marathon Läuferin!

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Eigentlich dachte ich, dass ich vor Aufregung und dem schweren Essen im neuen Vapiano in Mainz (nicht zu empfehlen!) in der Nacht vor dem Marathon kaum schlafen würde. Aber ich schlief bis zum Weckerklingeln um 7.00 Uhr durch wie ein Baby.

Zum Frühstück gab es ein großes Marmeladenbrot, ein paar Erdbeeren, eine Tasse Kaffee, viel Wasser, den Wetterbericht und eine erste Lagebesprechung mit meinem Vater, der den Halbmarathon mitgelaufen ist.

The Plan

Danach habe ich ganz schnell nochmal meinen Plan korrigiert. Eigentlich wollte ich mich an einem Schnitt von 6:20 –06:30 Min/ km orientieren. Nachdem aber Temperaturen bis zu 28 Grad und strahlender Sonnenschein vorher gesagt wurden, habe ich das nochmal nach hinten korrigiert. Lieber langsam und safe, mit Trinkpause bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Nach dem Frühstück drehe mein Magen noch ein paar Purzelbäume und ich ein paar Runden ums Ecksche, dann war das Thema Lampenfieber (gibt es dazu auch ein Sport-Äquivalent???)  abgehakt.

In der Stadt lieferte ich meinen Vater bei den schnellen Läufern ab (ich sage nur Zielzeit 1:41 für den HM) und reihte mich selber ganz hinten ein. Ich habe bei großen Veranstaltungen nämlich immer die Tendenz, mich tempomäßig komplett an meinem Umfeld zu orientieren. Und wenn das Umfeld den Marathon in 3:10 Stunden läuft, renne ich das Tempo 5 km mit und kann danach nicht mehr. Also lieber laaaangsam anfangen.

09:30 Uhr: Start!

…und um 09:40 Uhr trabte ich dann auch mal über die Startlinie….mit ein paar Tränchen in den Augen, weil mich diese Massenstarts immer so verdammt sentimental machen. Und das wurde die nächsten Kilometer kaum besser: Lustige T-Shirts, ein laufender Finther Gickel, das Mainzer Schloss, die Sprüche der Moderatoren am Rand, meine Rheinallee, Mombach mit seinen vielen Bands und Zuschauern, die aufgeregten Kiddies in der ersten Wechselzone des Schülerlaufs….ich hätte dauernd heulen können vor Glück. Aber Seitenstechen und Schnappatmung sind trotz  Glücksgefühle uncool – deshalb hab ich mich ab km 5 zusammen gerissen.

Bei Kilometer 9 quatschte mich ein Mädel von der Seite an: “Ey, wir laufen schon die ganze Zeit das selbe Tempo, hast Du Lust zusammen zu laufen”? Danach liefen wir bis Kilometer 18 zusammen und hatten riesigen Spaß dabei. Wer hätte gedacht, dass man sich bei einem Marathon so nett unterhalten kann :-).

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Danke Margot!!!

Halbzeit

Die ersten 21 km waren mein bisher schönstes Halbmarathonerlebnis: tolles Wetter, gute Beine und sensationelle Stimmung. In den Zielbereich reinlaufen und unter dem Jubel der Menschenmasse in die zweite Runde einsteigen war einfach überwältigend!

Danach ging es über die Brücke nach Mainz-Kastel rüber und das war dann leider nicht mehr ganz so schön. Insgesamt sind rund 1300 Läufer von insgesamt 9500 Teilnehmern den Marathon gelaufen und dementsprechend dünn war nach der Halbmarathonmarke auch das Feld – und die Zuschauerreihen.

Mantra

Kilometer 25 bis 30 waren heiß, anstrengend und langweilig. Außerdem waren die bis dato üppig verteilten Wasserstellen etwas spärlicher gesät. Zeit, mein neues Motivationsmantra auszuprobieren:  Am Tag vorher hatte ich in der Runners World einen Artikel über den Sieg von Uta Pipping beim Boston Marathon 1996 gelesen. Pipping litt den größten Teil der Strecke unter Durchfall und Unterleibskrämpfen, gewann den Marathon aber trotzdem in einer neuen Rekordzeit. Was sind dagegen schon ein bisschen Sonne und schwere Beine….

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Am kämpfen!

Rechenübung

Nach Kastel kam wieder Mombach – und noch mehr menschenleere Werbegebiete. 😦

Mein Lichtblick: nach Mombach kommt die 35 km Marke, von da ist es nicht mehr weit zur 37 km Marke und von da sind es nur noch 5 km.

Deliriumlogik! Für diese Rechenleistung brauchte ich übrigens 2 km und alle 10 Finger.

Ab Kilometer 35 konnte ich aber nochmal aufdrehen und auch einige Leute überholt.  Meine Zeiten wurden nochmal schneller und ich fühlte mich auch wieder fitter.

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Vor der Christuskirche – im August gibts noch mehr Bilder davon

Nach einem kleinen Durchhänger bei Kilometer 40 drängte mich der letzte Rest Willenskraft zu einem kleinen Endspurt und ich war im Ziel!

Feddisch!

Ins Ziel kommen war unglaublich….alle jubelten: Freund, Mutter, Freundin…ich konnte kaum atmen, weil ich lachen, weinen und gleichzeitig Luft holen wollte und dann …war mein Kopf einfach nur noch Leer. Wenn man sich 4:41 Stunden auf ein Ziel konzentriert und es dann erreicht, fällt man irgendwie ein ein kleines Loch. Ein sehr krasses Gefühl!

Zum Glück holen die schmerzenden Beine einen ganz schnell wieder in die Realität zurück und dann übernehmen Freude, Stolz, Durst und ein wahnsinnig großes “Wie-geil-ich-kanns-nicht-glauben”-Grinsen. Das habe ich übrigens immer noch im Gesicht und da wird es wohl auch noch ein paar Tage bleiben!

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Alleine hätte ich es aber nicht geschafft, deshalb:

  • Vielen Dank an Mr. Rudy, der mir an winterlichen Rumfleez-Sonntagen Beine gemacht hat.
  • Vielen Dank an mein Supporter-Team an der Strecke: meine Mutter, Mr. Rudy, Lydia und Floris.
  • Vielen Dank an meine Online-Supporter: allen voran Julia von German Abendbrot (Dein Post heute hat mich so gerührt! ) Laufline, Miss Monster, SarahEmilyläuftMarathon und all die anderen laufenden Onlinern.

Marathon Vorbereitung: Endspurt!

Nur noch sechs Tage bis zum Tag X  – dem Gutenberg Marathon in Mainz – und so langsam werde ich aufgeregt. Ich werde tatsächlich meinen ersten Marathon laufen! Die folgenden Dinge habe ich mir für diese Woche vorgenommen:

  • Viel Schlaf:  Topathleten schlafen in der Woche vor dem Marathon bis zu 10 Stunden pro Nacht.  Soviel schaffe ich jetzt nicht, aber ich werde versuchen, den Rest der Woche auf 8 Stunden pro Nacht zu kommen. Für mich als  Nachteule ist das schon eine echte Herausforderung.
  • Training zurück fahren: In dieser Woche fahre ich die Kilometerzahl pro Woche deutlich runter und mache nur noch drei entspannte Läufe. Heute 5 km, am Donnerstag nochmal 10 km und am Samstag einen gemütlichen 5 km-Run am Rhein entlang.
  • Ausgewogen Essen: Ich denke, dass gesundes, ausgewogenes Essen einer der Schlüssel für einen gesunden Körper und einen entspannten Geist ist. Deshalb gibt es diese Woche besonders viele gesunde Sachen: viel Obst, viele Vitamine, viele Kohlenhydrate, viele frische Sachen.
  • Kohlenhydrate hoch fahren: Ab Donnerstag gibt es bewusst mehr Kohlenhydrate und am Samstagabend ist Pasta-Party angesagt.
  • Viel trinken: Der Wetterdienst hat für Samstag  21 Grad und viel Sonne angekündigt. Das bedeutet: viel trinken! Nicht erst am Marathontag selber, sondern auch schon in den Tagen davor.
  • Den Sonntag vorbereiten: Mitte der Woche werde ich anfangen meine Sachen rauszulegen. Ich will in meinen Lieblingssachen laufen – vom Shirt bis zu den Socken – da muss evtl. nochmal ein Lastminute-Waschgang eingelegt werden. Außerdem müssen die Batterien von MP3-Player und Pulsuhr aufgeladen werden. Weitere Punkte die zu klären sind: wann hole ich die Startunterlagen ab, was frühstücke ich am Sonntag und wo werden meine Anfeuerer stehen!

So sehr ich mich auf den Sonntag freue, so sehr fürchte ich mich auch vor dem Tag X. Ich fühle mich gut vorbereitet und trotzdem gibt es jede Menge “Was ist wenn….”-Fragen. Was ist, wenn es doch richtig heiß wird? Was ist, wenn ich zu wenig trainiert habe? Was ist, wenn ich mal wieder zu schnell loslaufe? Um ehrlich zu sein, ich bin ein bisschen nervös und ob ich es tatsächlich schaffe, kann ich wohl erst am Sonntagnachmittag beantworten.

Ich werde in den letzten Tagen immer nach meinem Ziel gefragt und die Leute gucken immer ein bisschen enttäuscht wenn ich sage “einmal einen Marathon laufen”. Aber ein anderes Ziel habe ich für Sonntag gar nicht (wobei ich mir fast sicher bin, dass ich mir kein Rennen mit dem Besenwagen liefern werde). Ich brauche keine Spitzenzeit, sondern ich möchte einfach ankommen, und wenn es geht, mit einem Lächeln im Gesicht.

Frage in die Runde: Wie bereitet ihr euch auf einen Wettkampf vor – egal ob Marathon, Halbmarathon oder 10 km Lauf?

Rhabarberkompott mit Sahne und Baiser

Heute ist der Tag der Resteverwertung: zum Frühstück gab es den Eiskaffee und den Erdbeerquark vom Dienstag und zum Mittagessen habe ich die Nudeln von gestern gegessen:

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Auf dem Teller: Vermicelli mit einer Mischung aus Zucchini, Paprika, Champignons und einem kleinen Rest Mozzarella. Mit Pfeffer,Salz und Kräutern de Provence abgeschmeckt der perfekte Mittagspausen-After-Lauf-Snack.

Wo wir bei der großen Resteverwertung sind….ich will Euch nicht mein neues Lieblingssommerdessert vorenthalten, das ist nämlich auch von vorgestern:

Rhabarberkompott mit Sahne und Baiser (frei nach Essen & Trinken)

Bereits die Zutatenliste lässt Freude aufkommen, denn wer den Rhabarber (ca. 500 gr.) sowie einen Becher Sahne und eine Tüte Baiser besorgt hat, ist auf der sicheren Seite. Vanillezucker, normalen Zucker und Wasser gibts in den meisten Haushalten auch so!

Den  Rhabarber putzen und in topfgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker (2 Esslöffel) und dem Wasser (2 Esslöffel) einige Minuten aufkochen…et voila….das Rhabarberkompott ist fertig! Kalt stellen und warten, bis es einen selber oder potentielle Gäste nach etwas Süßem verlangt. Nun die Sahne zusammen mit einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen. Abwechselnd Rhabarberkompott, Baiserbröckchen, und Sahne in Dessertgläser füllen und genießen!IMG_1255

Ich bin ein großer Rhabarberfan, allerdings scheint Rhabarber laut Vladimir Kaminer ein sehr deutschen Phänomen zu sein:

“Alle hier in der Schrebergartenkolonie, in der wir uns auch eingemietet haben, alle hier pflanzen und essen  Rhabarber. In Russland gilt Rhabarber eigentlich als nicht essbar. Weil er nicht schmeckt. Das ist doch absurd! Was machen die alle mit diesem Rhabarber? Das schmeckt doch wie Essig oder Zitrone! Ich wollte den Rhabarber also sofort von meinem Grundstück entfernen. Aber die haben mir gesagt, das darf ich nicht machen.”

Aus Mein Leben im Schrebergarten.

Frage in die Runde: Stimmt die kaminersche Einschätzung? Kennt Ihr noch andere deutsche Lebensmittel, die alle anderen Völker sonst nur bäh! finden?

Kann man das Wasser aus der Kinzig trinken?

Der Titel klingt komisch, aber als ich heute meinen 30 km Lauf absolvierte, habe ich mir die Frage tatsächlich gestellt.

Dabei hat alles eigentlich ganz relaxed angefangen:

Da es heute um die 27 Grad werden sollte, bin ich trotz Urlaub um sieben Uhr aufgestanden, und um kurz nach acht losgerannt (an dieser Stelle darf das erste Mal applaudiert werden 😉

Vorher gab es aber noch ein leichtes Frühstück:

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Knäckebrot mit Honig, Tee und ein paar Datteln.

Nach dem “Vorher”-Bild ging es los:

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Die ersten 15 Kilometer waren lässig: rechts und links der Schwarzwald, neben mir der Fluss und im Ohr der neueste Krimi von Cody McFadyen.

Ab und an habe ich ein paar Rentner getroffen, die mich freundlich grüßen – Running in Offenburg is like running in a Schwarzwälder Kitschroman!

Bis 09:30 Uhr wehte eine leichte Briese – Tempo,Puls und Spaßfaktor waren voll im Lot.

Aber danach wurde es wärmer – um nicht zu sagen heiß! Und bei der 15 km Marke merkte ich, dass ich anscheinend meine zweite Trinkflasche unterwegs verloren habe. So ein Mist!

Kann man das Wasser aus der Kinzig eigentlich trinken? Den Gedanken hatte ich wirklich – kein Scherz!

Danach war irgendwie der Wurm drin. Selbst wenn ich zu dem Zeitpunkt noch keinen Durst gehabt hätte – nachdem klar war dass es nichts mehr gibt, gab es natürlich nichts verlockenderes als ein Schluck Wasser!

Nach 25 km kam ich zwar an einer Tankstelle vorbei und konnte das verbleibende Fläschchen auftanken, das hat dann aber auch nicht mehr viel geholfen. Zu meiner persönlichen Schande muss ich ja sagen, dass ich am Ende sogar ein paar Meter gegangen bin. Aber zum Durst hatte ich auf einmal Bauchschmerzen, schwere Beine und Rippenzwicken….das volle Programm eben!

Die Moral war so was von im Keller und hat sich erst auf den letzten 3 km wieder rausgewagt. Mir war wichtig Ü-30 km zu laufen, deshalb habe ich am Ende noch eine kleine Extrarunde um den Block gedreht ( auf die 400 Meter bin ich besonders Stolz!) und bin schließlich bei 30,34 km stehen geblieben.

Naja, immerhin das hat geklappt!

Hier noch das “Nachher”-Bild:

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Anscheinend fange ich bei Anstrengung an zu schielen?!

Und das wohlverdiente zweite Frühstück:

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Erdbeeren, Blaubeeren und Himbeeren mit Jogurt! Fast zu schade zum Essen!

Nicht mein bester Trainingstag! Wir definitiv unter “Erfahrung” verbucht!

Frage in die Runde: Keine Frage sondern eher eine Bitte nach Bestätigung – ihr seit sicherlich auch schon mal trocken gelaufen, oder? Bitte zahlreich bestätigen…dann fühle ich mich besser 😉

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