10 Lebensmittel, bei deren Verzehr man Zugverbot bekommen sollte

Es ist 6:30 Uhr, ich sitze im ICE zu meiner Dienstagslaufrunde und wollte ich Euch eigentlich ausführlich mein neuestes Lieblingsgadget vorstellen: mein Aspire One Happy Netbook in fröhlichem Babyblau:

Leider werde ich aber gerade dermaßen von L’eau de vollreife Banane zugemüffelt, dass ich das Thema schnell wechsel und statt dessen endlich den Post schreibe, an dem ich eigentlich schon seit über einem Jahr arbeite. Genau genommen, seitdem mein Leben als Zugpendlerin begonnen hat:

10 Lebensmittel, bei deren Verzehr man automatisch Zugverbot bekommen sollte – und zwar lebenslang!

  1. Vollreife Bananen
  2. Vollreife Bananen (verspeist von gestriegelten Anzugträgern, die sich danach die Hände am Sitz abputzen)
  3. Vollreife Bananen (verspeistsabbert von 3-jährigen Kiddies und den dazu gehörigen Müttern, die einem das klebrige Kind gerne mal zum “ganz kurz halten” in die Arme drücken)
  4. Der typische Bahnhofsdöner
  5. McDonalds Sparmenü in der XXL Version (das reicht von Freiburg bis Mannheim)
  6. Türkische Pizza (riecht erstaunlicherweise viel schlimmer als Döner)
  7. Thunfischpizza mit extra Zwiebeln
  8. Fettiges Asianudelgedöns
  9. Juicy Fruit Kaugummis
  10. Faxe Bier in der 1 Liter Dose (wer das trinkt, riecht noch nach ganz anderen Dingen)
  11. To be continued…

In Arbeit sind gerade die Liste der nervigsten Lieder, mit denen man im Zug unfreiwillig beschallt wird, und eine Übersicht der Parfüms, bei denen man sich ernsthaft fragt was der Träger damit eigentlich bezweckt (Biowaffe? Banküberfall?).

Frühstück:

Noch ein schneller Blick aufs Frühstück…

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…das heute ausnahmsweise mal nur aus Obst besteht. Denn Heiraten macht pummelig – in dem Sinne, dass es rund um das Wochenende einfach viel zu viel zu futtern gab! Aber dazu morgen mehr.

Mehr Wochenende!

Heute wäre der ideale Zeitpunkt, um endlich das Viertagewochenende einzuführen!

Das Wochenende war toll aber anstrengend: viele Kilometer gefahren, viel zu wenig Schlaf, viel ungesundes Essen, viel Prosecco und Kölsch, no Sport!

Jetzt noch einen Tag zum Ausschlafen, Zuhause rumwerkeln, Laufen gehen und einen langen Spaziergang haben….das wärs! 🙂

Zum Abendessen gab es deshalb Vitamine: einen großen Salat und überbackene Brote:

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Nach solchen Wochenende habe ich oft Salatheißhunger.

Die Brote sind ein Überbleibsel aus meiner Studentenzeit, als ich praktisch alles mit Käse überbacken habe, was mir in die Quere gekommen ist. Manchmal habe ich auch geschmolzenen Käse pur (bevorzugt Schafskäse) gegessen.

Pläne:

Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen, wieder sportlich durchzustarten. Ich möchte in den nächsten Monaten vor allem daran arbeiten schneller zu werden. Dafür werde ich mehr mit Pulsuhr trainieren und will diese Woche im Fitnessstudio zusammen mit einem Trainer mal meinen Maximalpuls bestimmen.

Frage in die Runde: Trainiert ihr mit einem geschätzten Maximalpuls oder habt ihr ihn schon mal messen lassen? Und wenn ja, welche Methode habt ihr verwendet?

Gutenberg Marathon Mainz: So wars

Im Januar habe ich mich für den Gutenberg Marathon in Mainz angemeldet. Mein großer Traum, seitdem ich beim ersten Marathon an der Strecke stand und die Läufer angefeuert habe. Und gestern habe ich es geschafft! Ich bin Marathon Läuferin!

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Eigentlich dachte ich, dass ich vor Aufregung und dem schweren Essen im neuen Vapiano in Mainz (nicht zu empfehlen!) in der Nacht vor dem Marathon kaum schlafen würde. Aber ich schlief bis zum Weckerklingeln um 7.00 Uhr durch wie ein Baby.

Zum Frühstück gab es ein großes Marmeladenbrot, ein paar Erdbeeren, eine Tasse Kaffee, viel Wasser, den Wetterbericht und eine erste Lagebesprechung mit meinem Vater, der den Halbmarathon mitgelaufen ist.

The Plan

Danach habe ich ganz schnell nochmal meinen Plan korrigiert. Eigentlich wollte ich mich an einem Schnitt von 6:20 –06:30 Min/ km orientieren. Nachdem aber Temperaturen bis zu 28 Grad und strahlender Sonnenschein vorher gesagt wurden, habe ich das nochmal nach hinten korrigiert. Lieber langsam und safe, mit Trinkpause bei jeder sich bietenden Gelegenheit.

Nach dem Frühstück drehe mein Magen noch ein paar Purzelbäume und ich ein paar Runden ums Ecksche, dann war das Thema Lampenfieber (gibt es dazu auch ein Sport-Äquivalent???)  abgehakt.

In der Stadt lieferte ich meinen Vater bei den schnellen Läufern ab (ich sage nur Zielzeit 1:41 für den HM) und reihte mich selber ganz hinten ein. Ich habe bei großen Veranstaltungen nämlich immer die Tendenz, mich tempomäßig komplett an meinem Umfeld zu orientieren. Und wenn das Umfeld den Marathon in 3:10 Stunden läuft, renne ich das Tempo 5 km mit und kann danach nicht mehr. Also lieber laaaangsam anfangen.

09:30 Uhr: Start!

…und um 09:40 Uhr trabte ich dann auch mal über die Startlinie….mit ein paar Tränchen in den Augen, weil mich diese Massenstarts immer so verdammt sentimental machen. Und das wurde die nächsten Kilometer kaum besser: Lustige T-Shirts, ein laufender Finther Gickel, das Mainzer Schloss, die Sprüche der Moderatoren am Rand, meine Rheinallee, Mombach mit seinen vielen Bands und Zuschauern, die aufgeregten Kiddies in der ersten Wechselzone des Schülerlaufs….ich hätte dauernd heulen können vor Glück. Aber Seitenstechen und Schnappatmung sind trotz  Glücksgefühle uncool – deshalb hab ich mich ab km 5 zusammen gerissen.

Bei Kilometer 9 quatschte mich ein Mädel von der Seite an: “Ey, wir laufen schon die ganze Zeit das selbe Tempo, hast Du Lust zusammen zu laufen”? Danach liefen wir bis Kilometer 18 zusammen und hatten riesigen Spaß dabei. Wer hätte gedacht, dass man sich bei einem Marathon so nett unterhalten kann :-).

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Danke Margot!!!

Halbzeit

Die ersten 21 km waren mein bisher schönstes Halbmarathonerlebnis: tolles Wetter, gute Beine und sensationelle Stimmung. In den Zielbereich reinlaufen und unter dem Jubel der Menschenmasse in die zweite Runde einsteigen war einfach überwältigend!

Danach ging es über die Brücke nach Mainz-Kastel rüber und das war dann leider nicht mehr ganz so schön. Insgesamt sind rund 1300 Läufer von insgesamt 9500 Teilnehmern den Marathon gelaufen und dementsprechend dünn war nach der Halbmarathonmarke auch das Feld – und die Zuschauerreihen.

Mantra

Kilometer 25 bis 30 waren heiß, anstrengend und langweilig. Außerdem waren die bis dato üppig verteilten Wasserstellen etwas spärlicher gesät. Zeit, mein neues Motivationsmantra auszuprobieren:  Am Tag vorher hatte ich in der Runners World einen Artikel über den Sieg von Uta Pipping beim Boston Marathon 1996 gelesen. Pipping litt den größten Teil der Strecke unter Durchfall und Unterleibskrämpfen, gewann den Marathon aber trotzdem in einer neuen Rekordzeit. Was sind dagegen schon ein bisschen Sonne und schwere Beine….

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Am kämpfen!

Rechenübung

Nach Kastel kam wieder Mombach – und noch mehr menschenleere Werbegebiete. 😦

Mein Lichtblick: nach Mombach kommt die 35 km Marke, von da ist es nicht mehr weit zur 37 km Marke und von da sind es nur noch 5 km.

Deliriumlogik! Für diese Rechenleistung brauchte ich übrigens 2 km und alle 10 Finger.

Ab Kilometer 35 konnte ich aber nochmal aufdrehen und auch einige Leute überholt.  Meine Zeiten wurden nochmal schneller und ich fühlte mich auch wieder fitter.

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Vor der Christuskirche – im August gibts noch mehr Bilder davon

Nach einem kleinen Durchhänger bei Kilometer 40 drängte mich der letzte Rest Willenskraft zu einem kleinen Endspurt und ich war im Ziel!

Feddisch!

Ins Ziel kommen war unglaublich….alle jubelten: Freund, Mutter, Freundin…ich konnte kaum atmen, weil ich lachen, weinen und gleichzeitig Luft holen wollte und dann …war mein Kopf einfach nur noch Leer. Wenn man sich 4:41 Stunden auf ein Ziel konzentriert und es dann erreicht, fällt man irgendwie ein ein kleines Loch. Ein sehr krasses Gefühl!

Zum Glück holen die schmerzenden Beine einen ganz schnell wieder in die Realität zurück und dann übernehmen Freude, Stolz, Durst und ein wahnsinnig großes “Wie-geil-ich-kanns-nicht-glauben”-Grinsen. Das habe ich übrigens immer noch im Gesicht und da wird es wohl auch noch ein paar Tage bleiben!

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Alleine hätte ich es aber nicht geschafft, deshalb:

  • Vielen Dank an Mr. Rudy, der mir an winterlichen Rumfleez-Sonntagen Beine gemacht hat.
  • Vielen Dank an mein Supporter-Team an der Strecke: meine Mutter, Mr. Rudy, Lydia und Floris.
  • Vielen Dank an meine Online-Supporter: allen voran Julia von German Abendbrot (Dein Post heute hat mich so gerührt! ) Laufline, Miss Monster, SarahEmilyläuftMarathon und all die anderen laufenden Onlinern.

Ab nächster Woche wird mehr Sport gemacht

Heute morgen habe ich einen Artikel über Bikram Yoga im aktuellen Spiegel gelesen. Bei dieser Art des Yoga gibt es nur 26 Posen, dafür werden die in einem auf 37 Grad heißen Raum ausgeführt. Angeblich sieht man danach aus wie ein Schrumpelfisch weil man soviel schwitzt, fühlt sich aber wie ein König! Wow, das will ich auch!

Während ich frühstückte

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(von links nach rechts: Knäckebrot mit iBi, Eiskaffee, Kiwi und Blaubeeren mit Jogurt)

habe ich mir überlegt, welche Sportarten ich ausprobieren möchte, wenn ich mein Laufpensum ab nächster Woche ein bisschen zurück schrauben kann:

  • Bikram Yoga
  • Zumba: eine Kombination lateinamerikanischer Rhythmen mit Fitness
  • Den kombinierten Spinning/Krafttraining-Kurs in meinem Fitnessstudio

Frage in die Runde: Welche Sportart würdet ihr gerne mal ausprobieren?

Wellnesswochenende

Das Osterwochenende war ein Wellnessurlaub für Körper und Seele, weil….

….die Sonne mit mir um die Wette gelacht hat

….es an jeder Ecke eine kleine Schweinerei zu Essen oder zu Trinken gab

….immer Zeit für Sport war – easpeasy und ohne Stress

….ich viel viel viel Zeit, Gespräche und Glücksmomente mit den Menschen geteilt habe, die für mich Heimat ausmachen!

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Ein Wochenende wie Ahornsirup auf Pancakes – Live is good!

Frohe Ostern!

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Einen schönen Tag Euch allen, und “fette Beute” 😉

Zwangspause

Gerannt, gerannt…und doch verpasst!  Leider habe ich nicht nur den Zug sondern auch die Krafttrainingssession verpasst, die ich heute mal wieder im Fitnessstudio mitmachen wollte.

Statt mich zu ärgern habe ich mich einfach an das Plakat gegenüber gehalten und die 45 Minuten genutzt:

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Sonne auf dem Gleis, Erdbeeren vom Obststand nebenan und die neueste Ausgabe des Stern:

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Zugverpassen kann auch Luxus sein! Smiley

Abendessen:

Zum Abendessen gab es Reste: Bratwurst mit Grillgemüse.

Und ja – es waren immer noch die Reste von unserer kleinen Grillparty vom Freitagabend! Beim nächsten Mal sollten wir dringend besser planen. Inzwischen sind nach Freitag nämlich noch 9 weitere Leute wenigstens einmal von den Resten satt geworden!

Gemüse natür…

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Das Licht in unserer Küche ist kurz vor der Abenddämmerung einfach der Hammer! Da könnte ich ein Stillleben nach dem nächsten knipsen.

In diesem Bild – und später auch auf dem Teller: Paprika, Zucchini, Champignons, Tomaten und eine Süßkartoffel.

Im gegrillten Zustand sah es immer noch lecker aus, allerdings ist die Küchenbeleuchtung leider kein wirklicher Bilderschmeichler:

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Egal, Hauptsache es hat geschmeckt. Ich war übrigens mal wieder total begeistert von der Süßkartoffel. Spricht eigentlich irgend etwas dagegen, Süßkartoffeln in Deutschland heimisch zu machen? Liebe Landwirte, falls Ihr noch überlegt: ich sorge gerne höchstpersönlich für Bedarf!

Frage in die Runde:

Wann hattet Ihr das letzte Zwangspäuschen und wir habt Ihr es genutzt?

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