Gäääääähn!

Ich bin ein müde! Sogar sehr müde. Ich habe nämlich gestern Nacht bis 1:30 Uhr in der Küche gestanden und Käseplätzchenteig fabriziert. Die Plätzchen soll es am Samstag nach der Trauung zum Sektempfang geben. Bevor jetzt alle Mitleid bekommen: ein paar Weinschorlen und die erste Staffel von Samantha Who haben mir Gesellschaft geleistet. Es war also ein sehr entspannter Abend.

Heute Abend und morgen geht die Koch- und Backsession weiter. Am Samstag gilt es 30 Leute zu verköstigen und deshalb werde ich mit meiner Schwester, die netterweise schon heute Abend aus Hamburg angereist kommt, morgen einen kulinarischen Sisteract hinlegen!

Bevor es los geht ist aber erst mal Abendbrot angesagt:

 

Kartoffel-Tofu-Salat:

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Zutaten:

  • 6 gewürfelte Kartoffeln
  • gehackter Rosmarin (frisch oder trocken)
  • 1 Päckchen Tofu
  • 200 gr. grüne Bohnen

Dressing

  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel Jogurt
  • 1 Teelöffel Mayonnaise
  • 1 Teelöffel Senf
  • 1 Teelöffel Rotweinessig
  • 1 gehackte Knoblauchzehe

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln und den gewürfelten Tofu mit den Kräutern, dem Öl und dem Salz mischen. Im Ofen 30 bis 35 Minuten garen, bis die Kartoffeln fast durch und leicht knusprig sind. Die Bohnen putzen und ebenfalls in etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Zu den Kartoffeln geben und alles weitere 15 Minuten backen. Die Zutaten für das Dressing gut vermischen (ich benutz dafür immer ein altes Marmeladenglas). Die Kartoffel-Tofu-Bohnenmischung in eine Schüssel geben und das Dressing untermischen. Wer will, spendiert dem Salat noch ein paar knusprige Speckwürfel. Auf einigen Salatblättern anrichten und los gehts! Den Speck habe ich leider vergessen – damit wär der Salat bestimmt NOCH leckerer.

Nebenher schaue ich gerade 27 Dresses – einer meiner Lieblings “Hirnlos-aber-lustig”-Filme.

Frage in die Runde: Bis zur kirchlichen Trauung im August ist es ja noch eine Weile hin. Welche Hochzeit-Chick-Flicks könnt ihr empfehlen?

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Fastfood: Pitas mit griechischem Innenleben

Der Countdown läuft und bis Samstag ist noch einiges zu tun: Wohnung zum Glänzen bringen und schmücken, Essen und Getränke einkaufen, viele leckere Sachen kochen, mich selber auch noch ein bisschen aufpolieren….die nächsten Tage werden busyyyyyyyyy!

Heute Morgen habe ich mit den Kollegas vor der Arbeit eine schnelle Runde durch den Wald gedreht. Laufen im sonnigen Frühlingswald löst echte Glücksgefühle aus! Besser kann der Tag eigentlich nicht beginnen – wenn man mal von dem frühen Aufstehen absieht…

Weil Mr. Rudy und ich beide ziemlich am Rödeln sind, gab es heute Abend ein schnelles Essen:

Angetoastete Pitas, gefüllt mit Schafskäse, Tomaten, Oliven, Karotten, Pfefferonen und ein paar Salatblättchen und dazu einen großen Berg Salat :

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Das “Kochen” hat nicht länger als 10 Minuten gedauert….Fastfood vom Feinsten!

Have a happy night everyone, ich werde jetzt unser altes Sofa für den Besuch renovieren, dann an den Einladungen für die Hochzeit weiter arbeiten und dann todmüde in die Falle kippen!

Stinky and the rain!

Heute morgen habe ich mich um 6 Uhr zu meiner ersten Nachmarathon-Laufrunde aus dem Bett gequält. Die Mittagspausen-Lauftreff läuft nämlich im Sommer lieber morgens früh, wenn es noch nicht so heiß ist.

Alleine finde ich es wirklich extrem schwer, mich so früh aus dem Bett zu bewegen. Aber wenn ich weiß, dass die anderen warten UND ich sowohl Laufsachen rausgelegt als auch das Bürooutfit eigepackt habe, klappt es ganz gut.

Ich war wirklich gespannt, wie die 5 km laufen. Die letzten Tage hatte ich nämlich bösen Muskelkater in den Oberschenkeln und bin Treppen eher runtergehoppelt als gelaufen. Man lernt durch so was die Vor- und Nachteile einer netten Altbauwohnung im dritten Stock auch nochmal ganz anders kennen 😉

Aber die 5 km liefen erstaunlich geschmeidig: ob es an dem netten Gespräch, dem nasskalten Wetter oder dem grünen Frühlingswald lag? Keine Ahnung, aber anscheinend habe ich Marathon ziemlich problemlos weg gesteckt. Wer hätte das gedacht….

Auf den letzten Metern fing es an zu nieseln, was mich zum eigentlichen Thema dieses Posts bringt. Ich mag Regenläufe ja eigentlich ganz gerne. Die Nebenwirkungen – feuchte Schuhe = Müffeltreter – sind allerdings nicht ganz so prickelnd! Weil man ja Laufschuhe eigentlich nicht in die Waschmaschine stecken soll, habe ich mal ein paar Tipps zum Thema eingeholt und dabei gleich noch die Social Media Kompetenz einiger (An)Laufstellen auf Facebook getestet:

Bei Asics wollte mir leider niemand antworten 😦

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Dafür habe ich auf dem Laufportal jede Menge Tipps bekommen:

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Und Brooks Running Team hat sogar eine kleine Büroumfrage gestartet:

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Wie nett ist das denn bitte!

Zedernholzsäckchen sind mir zu exotisch, deshalb werden patschnasse Schuhe seitdem mit Zeitungspapier versorgt. Und Mr. Rudys Deo muss bei hartnäckigen Matschdüften auch ab und an mal dran glauben.

Frühstück war übrigens eine Kantinensemmel mit ein paar Trauben und Obst:

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Und zum Abendessen gab es einen schnellen Salat und ein deliziöses neues Hummusrezept für Basilikum-Hummus mit weißen Bohnen von meiner neuesten Blog-Entdeckung: homemade delicousness (Vorsicht: nur in absolut sattem Zustand vorbei surfen):

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I love Hummus!!!

Hat leider nur für ein Bild gereicht, danach war der Akku alle und nachdem der Akku wieder voll war, war das Humus weg! Aber die Originalbilder sind eh schöner.

Frage in die Runde: Was ist euer Geheimrezept L’eau de Stinky?

Rhabarberkompott mit Sahne und Baiser

Heute ist der Tag der Resteverwertung: zum Frühstück gab es den Eiskaffee und den Erdbeerquark vom Dienstag und zum Mittagessen habe ich die Nudeln von gestern gegessen:

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Auf dem Teller: Vermicelli mit einer Mischung aus Zucchini, Paprika, Champignons und einem kleinen Rest Mozzarella. Mit Pfeffer,Salz und Kräutern de Provence abgeschmeckt der perfekte Mittagspausen-After-Lauf-Snack.

Wo wir bei der großen Resteverwertung sind….ich will Euch nicht mein neues Lieblingssommerdessert vorenthalten, das ist nämlich auch von vorgestern:

Rhabarberkompott mit Sahne und Baiser (frei nach Essen & Trinken)

Bereits die Zutatenliste lässt Freude aufkommen, denn wer den Rhabarber (ca. 500 gr.) sowie einen Becher Sahne und eine Tüte Baiser besorgt hat, ist auf der sicheren Seite. Vanillezucker, normalen Zucker und Wasser gibts in den meisten Haushalten auch so!

Den  Rhabarber putzen und in topfgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker (2 Esslöffel) und dem Wasser (2 Esslöffel) einige Minuten aufkochen…et voila….das Rhabarberkompott ist fertig! Kalt stellen und warten, bis es einen selber oder potentielle Gäste nach etwas Süßem verlangt. Nun die Sahne zusammen mit einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen. Abwechselnd Rhabarberkompott, Baiserbröckchen, und Sahne in Dessertgläser füllen und genießen!IMG_1255

Ich bin ein großer Rhabarberfan, allerdings scheint Rhabarber laut Vladimir Kaminer ein sehr deutschen Phänomen zu sein:

“Alle hier in der Schrebergartenkolonie, in der wir uns auch eingemietet haben, alle hier pflanzen und essen  Rhabarber. In Russland gilt Rhabarber eigentlich als nicht essbar. Weil er nicht schmeckt. Das ist doch absurd! Was machen die alle mit diesem Rhabarber? Das schmeckt doch wie Essig oder Zitrone! Ich wollte den Rhabarber also sofort von meinem Grundstück entfernen. Aber die haben mir gesagt, das darf ich nicht machen.”

Aus Mein Leben im Schrebergarten.

Frage in die Runde: Stimmt die kaminersche Einschätzung? Kennt Ihr noch andere deutsche Lebensmittel, die alle anderen Völker sonst nur bäh! finden?

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