Fitnessstudio Wohnzimmer

Zum Glück waren meine Kollegin und ich heute morgen alleine im Wald unterwegs. Denn das Thema Hochzeit dürfte unseren Mitläufern so langsam zum Hals raushängen.

Meine Kollegin heiratet im Juni und unsere standesamtliche Hochzeit ist in 14 Tagen – wir sind also gerade beide extremst hochzeitsgeflasht.

Bei zügigem Tempo haben wir das wichtigste bequatscht: Blumenschmuck (zu teuer), Eheringvarianten (keep it simple) und die perfekte Brautfrisur (wir sind beide Fans der  Headbanger-Wedding-Frisur: die Haare werden brautgemäß hochgesteckt aber so fixiert, dass sich auch bei AC/DC nicht lösen).

Die 5 km gingen rum wie nix!

Frühstück gab es danach ausnahmsweise am Schreibtisch:

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Ein Apfel und Müsli…nichts besonderes, aber genau richtig nach dem Sport.

Heute Abend wollte ich eigentlich ins Fitnessstudio, seit dem Marathon mache ich nämlich wieder mehr Krafttraining und es fühlt sich guuuuut an! Während der Vorbereitung auf den Marathon habe ich das Krafttraining immer mehr zurück gefahren, weil ich Angst vor Muskelkater und den daraus resultierenden Problemen bei  meinen Trainingsläufen hatte. Zukünftig will ich aber versuchen beides unter einen Hut zu bekommen. Ab und an die Muskeln spielen zu lassen ist einfach ein gutes Gefühl!

Aber kaum war ich Zuhause ging es los: Blitz, Donner und dann die SINTFLUT!

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Deshalb habe ich mein Training ins Wohnzimmer verlegt und mir dabei die neueste Folge Glee angesehen.

Wohnzimmertaugliches Ganzkörpertraining:

Als Requisiten habe ich meine 3 kg Hanteln und einen 3 kg Medizinball verwendet. Wer noch nie oder selten mit Gewichten trainiert, sollte lieber erst mal mit weniger Gewicht einsteigen, drauflegen kann man immer noch:

  • Bizeps Curls: 3×15 Wiederholungen
  • Trizeps Dips mit Stuhl: 3×15 Wiederholungen
  • Sumo Squats mit Bauchbeteiligung: 3×10 Wiederholungen pro Seite
  • Liegestütze: 3×10 Wiederholungen
  • Sit-Ups gerade: 3×15 Wiederholungen pro Seite
  • Sit-Ups schräg: 3×15 Wiederholungen pro Seite
  • Planks: 2×1 Minute
  • Kurzhantel-Rudern: 3×15 Wiederholungen
  • Dehnen

Falls jemand die Übungen nachmachen will aber nicht genau weiß wie sie gehen, einfach mal schnell den Namen googeln. Auf YouTube und diversen Fitnessseiten gibt es jede Menge Anleitungen.

Abendessen:

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ch habe mir ein Süppchen gebraur: Udonsuppe mit Udonnudeln, Karotten, Frühlingszwiebeln, Chilie und Tofu, gegart in einer Brühe aus Wasser, Gemüsebrühe, Mirin, Sojasauce, einem Teelöffel Zucker und einem Schuss Sesamöl.

Ich liebe Suppen – besonders an nasskalten Abenden. Allerdings habe ich so lange an den verschiedenen Zutaten für diese Suppe rumgedoktert, dass ich das Rezept nicht mehr auf die Reihe bekomme.

Frage in die Runde: Was ist Eure Lieblingssommersuppe?

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Ein Gräupchen in Ehren…

Kalter Kaffee zum Frühstück hat es mir wirklich angetan…..

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Die Stars auf dem Frühstückstisch heute Morgen: ein eiskalter Latte und eine Schüssel Müsli mit Milch und einer halben Birne. Genau die richtige Grundlage für gemütliche 5 km in der Mittagspause durch den Mooswald. Das Wetter war ideal zum Laufen: 16 Grad, feucht und bewölkt. Mein persönliches Traumwetter für Sonntag.

Zum Abendessen habe ich mal was Neues ausprobiert: Graupen.

An Ostern habe ich ein altes Kochbuch meiner Oma bei meinen Eltern entdeckt und bin bei den Graupen hängen geblieben:

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Universal Lexikon der Kochkunst: herausgegeben 1911!

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Und hier der Beitrag über die Graupen (zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken).

Und wie das manchmal so ist, ist mir diese Packung ein paar Tage später im Supermarkt über den Weg gelaufen:

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Niedliche Verpackung, oder?

So sehen Graupen (auch Gräupchen genannt) übrigens en Natur aus:

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Nach einer schnellen Internetrecherche weiß ich jetzt, dass sich Graupen anscheinend nur für drei Arten von Gerichten eignen: Suppen, Eintopf oder Risotto.

Weil in mir gerade alles nach frischen Frühlingsgerichten schreit, gab es heute letzteres:

Graupen-Risotto mit gebratenem grünen und weißen Spargel, Parmesan und frischem Basilikum:

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Es war lecker, aber nicht weltklasse (Mr. Rudys Ausdruck für absolute Superlativen), weshalb ich das Rezept nur auf Anfrage posten werde. Für mich haben die Gräupchen irgendwie ein bisschen nach Bier (?) geschmeckt, weshalb ich sie mir dann doch eher in einem herzhaften Wintereintopf vorstellen kann. Die Konsistenz ist aber sehr angenehm…außen cremig, innen fest… tatsächlich fast wie Risotto Reis.

Wer bei dem Bild Hunger bekommt, dem kann ich aber dieses Rezept für Risotto mit grünem Spargel sehr empfehlen.

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